Möbel
Möbel
In vergangenen Jahrhunderten wurden Möbel zu rein funktionalen Zwecken verwendet. Doch im Laufe der Jahrhunderte hat sich das ästhetische Empfinden der Menschen weitestgehend dahin entwickelt, die Funktion des Mobiliars mit einer angenehmen Form zu verbinden, sodass es sich in den Wohnraum integriert. Das Wort stammt vom lateinischen mobilis, was so viel wie „bewegen“ bedeutet, und wurde später in das französische „meuble“ umgewandelt. Gemeint sind damit Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände, die in verschiedensten Variationen beliebig im Raum angeordnet werden können. Sie sind in allen Bereichen der heutigen Wohnkultur vertreten. Man unterscheidet sie je nach Zweck, Form oder Material und hat sämtliche Bestimmungen in der deutschen Industrienorm definiert.
Möbelarten
Die bekanntesten Formen des Mobiliars sind die Wohn-und Küchenmöbel. Die Wohnmöbel sind, wie der Name schon sagt, der Hauptbestandteil des Wohnzimmers. Zur typischen, deutschen Wohnzimmerausstattung der heutigen Zeit gehören eine Sofagarnitur, ein niedriger Tisch aus Holz oder Glas und eine Schrankwand mit entsprechendem Stellplatz für einen Fernseher. Das übliche Küchenmobiliar besteht hauptsächlich aus Möbelstücken, die zur Aufbewahrung von Küchenutensilien dienen, sowie einem Kühlschrank, einem Esstisch und einer Arbeitsplatte. Einen wichtigen Punkt in der Geschichte des Mobiliars stellen die Büromöbel dar. Im Mittelalter war es unüblich die Möbel nach ihrem Gebrauch zu kategorisieren. Erst durch die, in Klosterstuben verwendeten Stehpulte und Schreibtische wurde der Begriff der Verwaltungs-oder Büromöbel eingeführt. Diese wurden dazu entwickelt dem Büroarbeiter die Tätigkeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Büromobiliar in Hinsicht auf Design und Ergonomie, um das Image des Unternehmens wieder zu spiegeln und die Motivation der Arbeiterschaft zu steigern. Eine etwas untergeordnete Rolle spielen Gartenmöbel, wie Holzbänke und Hollywood-Schaukeln. Selbst im öffentlichen Leben spielen Möbel eine große Rolle. Das heutige Stadtbild ist mit Sitzgelegenheiten, Werbetafeln und Litfaßsäulen gepflastert. Sogar Telefonzellen gehören zu den sogenannten Stadtmöbeln.
Funktion und Form
Die Unterteilung in die Funktion des Mobiliars ist recht unkompliziert. Zum einen wären da die Sitz-und Liegemöbel. Darunter zählen Stühle, Sessel, Betten und das Sofa. Bei den Sitzmöbeln gibt es auch wieder Unterkategorien in Form von Schaukelstühlen, Ohrensesseln, Klapp-und Kniestühlen. Dann gibt es noch die Tafelmöbel, wie z.B. Schreib-und Esstische. Als letztes wären noch Behältnismöbel, wie Schränke und Wandschränke, zu nennen. Außerdem lassen sich Möbel durch Art des Materials, aus dem sie gefertigt wurden, unterscheiden. Die geläufigsten Werkstoffe sind Holz, Metall und Kunststoff. Vor allem bei Sofagarnituren ist die Verwendung von Polstern üblich. Ein sehr beliebter Rohstoff für Einrichtungsgegenstände ist Rattan. Diese, aus dem Stamm der Rotangpalme gewonnene Faser wird mit Dampf behandelt und somit besonders biegsam und verarbeitungsfähig gemacht. Rattan wird bevorzugt als Sessel oder anderweitig als Sitzgelegenheit verarbeitet. Ein eher ungewöhnliches Material ist Pappe. Die Möbelteile werden einzeln angefertigt und im nach hinein zusammengesteckt.
Gartenmöbel
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Garderoben
Im Vergleich zu der tragenden Rolle, die Kleidung in unserem Leben spielt hat der Ort ihrer Aufbewahrung eine eher geringe Bedeutung. Die Rede ist von der Garderobe. Die Definitionen sind zwar unterschiedlich, doch es gibt zwei gängige Varianten. Einerseits wäre da ein separater Raum, in dem sich sowohl Eigentümer als auch Gäste ihrer Kleidung entledigen können. Andererseits ist es heutzutage gängig ein einzelnes Möbel im Hausflur als Garderobe zu bezeichnen, an dem die Kleidungsstücke auf gehangen oder untergebracht werden. (...)